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Der Labradoodle

Beim Labradoodle handelt es sich um eine geplante Kreuzungszucht,dessen Ziel die Schaffung einer neuen Rasse mit den besten Eigenschaften der Ausgangsrassen ist.

In Australien ist der Labradoodle als eigenständige Rasse anerkannt da er sehr viele Vorteile des Heterosiseffekt hat wie Langlebigkeit,Gesundheit,Vitalität.

Ausserdem soll das lästige Haaren gerade dieser im Haus gehaltenen Hunde entfallen.

Ferner verfügt der Labradoodle über eine hohe Intelligenz.

Liebe Kunden,bitte nehmen Sie sich etwas Zeit den unten stehenden Text zu lesen!

Bitte beachten Sie vor dem Kauf eines Welpen das dieser Welpen 10 Jahr und älter wird!

Er immer und auch später Ihre Fürsorge benötigt!

Wir bevorzugen Familien mit Kindern die älter als 6 Jahre sind und das Haus und Garten vorhanden ist!

Denn wir möchten nicht das es unseren Welpen so geht wie dem Hund in dem Text! Denn unser Leben sind unsere Hunde!

 

 

Wie konntest du nur?

 

 Eine Kurzgeschichte von Jim Willis


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit
meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest
mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter
Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen,
wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse"
war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich
"Wie konntest Du nur?"
- aber dann gabst Du nach und
drehtest mich auf den RĂŒcken,
um mir den Bauch zu graulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen
lÀnger als erwartet, denn Du warst furchtbar
beschÀftigt, aber zusammen bekamen wir das in den
Griff. Ich erinnere mich an jene NĂ€chte, in denen ich
mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine
Geheimnisse und TrÀume anvertrautest, und ich glaubte,
das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten
wir lange SpaziergÀnge im Park, drehten Runden mit dem
Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel,
denn "Eiscrem ist schlecht fĂŒr Hunde", sagtest Du) und
ich döste stundenlang in der Sonne, wÀhrend ich auf
Deine abendliche RĂŒckkehr wartete.

AllmÀhlich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und
Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir
einen menschlichen GefÀhrten zu suchen. Ich wartete
geduldig auf Dich, tröstete Dich ĂŒber Liebeskummer und
EnttÀuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen
schlechter Entscheidungen und ĂŒberschlug mich vor
Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" -
trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen,
versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte
ihr. Ich war glĂŒcklich, weil Du glĂŒcklich warst.

Dann kamen die Menschenbabys und ich teilte Deine
Aufregung darĂŒber. Ich war fasziniert von ihrer rosa
Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern,
nur das Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte
ihnen weh tun, und so verbrachte ich die meiste Zeit
verbannt in einem anderen Zimmer , oder in meiner
HĂŒtte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber
ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie
krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran
hoch auf wackeligen Beinchen, picksten ihre Finger in
meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir
KĂŒsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre
BerĂŒhrung - denn Deine BerĂŒhrung war jetzt so selten
geworden - und ich hÀtte sie mit meinem Leben
verteidigt, wenn es nötig gewesen wÀre. Ich kroch
heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und TrÀumen
zu und gemeinsam warteten wir auf das GerÀusch Deines
Wagens in der Auffahrt.

Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob
Du einen Hund hÀttest, ein Foto von mir aus der
Brieftasche und erzĂ€hltest Geschichten ĂŒber mich. In
den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja"
geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich
von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt und
jede Ausgabe fĂŒr mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer
anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung
ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast
die richtige Wahl fĂŒr "Deine" Familie getroffen, aber
es gab mal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich ĂŒber die Autofahrt, bis wir am Tierheim
ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst,
nach Hoffnungslosigkeit. Du fĂŒlltest die Formulare aus
und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause fĂŒr
sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir
einen gequÀlten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund
oder eine Katze "mittleren" Jahren erwartet - auch mit
"Stammbaum".

Du musstest Deinem Sohn jeden Finger
einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa,
bitte! Sie dĂŒrfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und
ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die
Du ihm gerade beigebracht hattest: ĂŒber Freundschaft
und LoyalitĂ€t, ĂŒber Liebe und Verantwortung und ĂŒber
Respekt vor allem Leben.

Zum Abschied hast Du mir den Kopf getÀtschelt, meine
Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die
Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten
und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst,
sagten die beiden netten Damen, Du hÀttest
wahrscheinlich schon seit Monaten von dem
bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um
ein gutes Zuhause fĂŒr mich zu finden. Sie schĂŒttelten
den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?"

Sie kĂŒmmern sich um uns hier im Tierheim, so gut es
eben geht. NatĂŒrlich werden wir gefĂŒttert, aber ich
habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs
rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an
meinen KĂ€fig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass
Du Deine Meinung geÀndert hÀttest - dass all dies nur
ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte,
dass es zumindest jemand wÀre, der Interesse an mir
hÀtte und mich retten könnte.

Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen
das vergnĂŒgte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter
Welpen, ahnungslos gegenĂŒber ihrem eigenen Schicksal,
zog ich mich in eine ferne Ecke zurĂŒck und wartete.

Ich hörte ihre Schritte, als sie am Ende des Tages kam,
um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang
entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger
Raum. Sie hob mich auf den Tisch und graulte meine
Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung.

Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen wĂŒrde,
aber da war auch ein GefĂŒhl der Erleichterung. FĂŒr den
Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner
Natur gemÀss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre
Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fĂŒhlte ich,
genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfĂŒhlen konnte.

Behutsam legte sie mir den Stauschlauch an meine
Vorderpfote an, wĂ€hrend eine TrĂ€ne ĂŒber ihre Wange
floss. Ich leckte ihr die Hand, um sie zu trösten,
genau wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte.
Mit geĂŒbtem Griff fĂŒhrte sie die Nadel in meine Vene
ein. Als ich den Einstich fĂŒhlte und spĂŒrte, wie die
kĂŒhle FlĂŒssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich
schlĂ€frig und legte mich hin, blickte in ihre gĂŒtigen
Augen und flĂŒsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie ja die Hundesprache und sagte
deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und
beeilte sich mir zu erklĂ€ren, es sei ihre Aufgabe dafĂŒr
zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wÀre, wo
ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt
werden könnte oder auf mich allein gestellt wÀre -
einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders
als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft
versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu
verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?"
nicht ihr galt.

Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich
dachte. Ich werde fĂŒr immer an Dich denken und auf Dich
warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel
LoyalitÀt zeigen.

Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest Du nur?" TrÀnen in Ihre Augen trieb,
dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies
schrieb. Jedermann ist es erlaubt diese Geschichte
weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen
Zweck dient. ErklÀren Sie der Öffentlichkeit, dass die
Entscheidung, ein Haustier in eine Familie aufzunehmen
eine wichtige fĂŒr das Leben ist, dass Tiere unsere
Liebe und unseren Respekt verdienen.

Jim Willis

Der Labradoodle im Portrait

10. September 2010 By Anja6 Comments

Rassenname: Labradoodle (nicht anerkannt)
Herkunft: Australien
Alter: 13-15 Jahre
GrĂ¶ĂŸe: 53cm – 63cm (Standard)
Gewicht: 24kg – 35kg
Verwendungszweck: Begleithund, BlindenfĂŒhrhund

Allgemeines: Der Labradoodle ist ein so genannter Designerhund, der durch die gezielte Kreuzung zwischen einem Labrador-Retriever und einem Großpudel entsteht. Im Gegensatz zu Deutschland hat Australien den vermeintlichen Allergikerhund breits offiziell anerkannt.
Der Labradoodle wird in verschiedenen Varianten gezĂŒchtet:
F1: Der erste Generation Labradoodle ist das Produkt aus der Kreuzung zwischen einem Labrador und einem Pudel.
F1b: Die nĂ€chste Generation (F1b) entsteht durch die RĂŒckkreuzung zwischen einem F1 Labradoodle und einem Pudel, wodurch das nicht haarende Fell gefestigt werden soll.
F2: Werden zwei F1 Labradoodle verpaart, kommt es zur F2 Generation.

Ursprung: 1989 verpaarte der Australier Wally Conron einen Labrador-Retriever und einen Großpudel, um einen BlindenfĂŒhrhund zu schaffen, der selbst fĂŒr Allergiker geeignet ist. Bei der Kreuzung waren die Gelehrigkeit und FĂŒhrigkeit des Labradors, sowie die nichthaarenden Eigenschaften des Pudelfells gefragt.
Vorgeschichte: Auf diese Idee kam er ĂŒber eine sehbehinderte Frau aus Hawaii, die aufgrund der Tierhaarallergie ihres Mannes keinen Hund halten konnte. Doch ihr fehlte die alltĂ€gliche UnterstĂŒtzung eines vierpfotigen GefĂ€hrten, so dass sie Wally Conron um Hilfe bat.
Der erste Labradoodlewurf enthielt drei Welpen, von denen direkt Fell- und Speichelproben an das Ehepaar verschickt wurden. Immerhin ein Welpe löste bei ihrem Ehemann keine allergischen Reaktionen aus.
Allerdings traf der neugeschaffene Mischling bei den Menschen zunÀchst auf Abneigung. Erst nachdem er seinen heutigen Namen erhielt, stieg seine Beliebtheit.
Die Bezeichnung des neu geschaffenen Hundes setzt sich aus den englischen Rassennamen der Elterntiere zusammen. (Labrador+Poodle)

Erscheinungsbild: Die Fellvarianten des Labradoodles gehen von kurz, ĂŒber leicht gewellt bis hin zu wollig. Besteht das Haar aus einer regelrechten Wolldecke, wird es vermutlich kaum haaren, stattdessen wĂ€chst es kontinuierlich weiter und benötigt dementsprechend regelmĂ€ĂŸige Pflege. Setzt sich jedoch das Fell des Labradors durch, kann man davon ausgehen, dass auch dieser Labradoodle haaren wird. Das Ziel, einen Fellwechsel zu unterbinden, ist bisher noch nicht erreicht.
Alle Farbvarianten sind gestattet, es gibt schließlich auch keinen Rassestandard. Sie können weiß, creme bis rotblond werden, hell- bis dunkelbraun, schwarz, blĂ€ulich, silber oder auch mehrfarbig.
Der Standard-Labradoodle erreicht eine GrĂ¶ĂŸe von 53 bis 63 cm und ein Gewicht von 24 bis 35 kg. Es gibt mittlerweile aber auch kleinere und leichtere Varianten, die durch die Einkreuzung von Klein- und Zwergpudeln entstehen. Wie bei allen Mischlingen muss man auch beim Labradoodle mit großen Äußerlichen und Charakterlichen Unterschieden rechnen.

Wesen: Der Labradoodle gilt allgemein als Familienhund, der sich durch seine Intelligenz und Gelehrigkeit auszeichnet. Er lÀsst sich leicht erziehen, besitzt ein friedliches Wesen, vertrÀgt sich gut mit Kindern und Artgenossen, ist sehr aktiv und verspielt.

Allergikerfreundlichkeit: Zur Überreaktion des menschlichen Imunsystems kommt es durch ein Protein, dass sich im Speichel, Kot, Urin und Fell des Hundes befindet. Es löst Beschwerden wie gerötete Augen, AugentrĂ€nen oder -jucken, Husten, Fließschnupfen, NiesanfĂ€lle und Reaktionen der Haut aus. (siehe Tierhaarallergie) Der Labradoodle gilt als beliebter Allergikerhund, da er aufgrund seines Fells kaum haart und weniger dieser allergieauslösenden Substanzen an die Luft abgibt. Jedoch gibt es nie eine 100% Garantie, so dass der Tierhaarallergiker seinen potenziellen neuen Hund ersteinmal grĂŒndlich durchknuddeln sollte.

Neben dem Labradoodle gibt es noch weitere (Designer-)Hunde, wie zum Beispiel den Goldendoodle (Golden Retriever + Pudel), den Cockapoo (Cocker Spaniel + Pudel), den Schnoodle (Schnauzer + Pudel) oder den Maltipoo (Malteser + Pudel), die ebenfalls als Allergikerhunde gelten.

(Bildquelle: Oracle7, Wikipedia)

 

Filed Under: Einfach tierisch, Meine Cora

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